W 5.8.3.
Das Pirschen des Farmers

Hier geht es nicht darum, Positionen zu verteidigen, sondern Donationen in Gang zu setzen, die aktiv auch die Grenzen von Position und Donation "bewirtschaftet". Es geht darum, auch den Kreislauf das Gebens und Empfangens in Gang setzen, und es von der Einbahnschiene zu trennen, die im sich-ausnutzen lassen besteht. Dies nicht nur für sich, sondern auch in der Einflussnahme auf den Anderen und für den, der das ressourcive Flow-Pirschen lernen will.
Prinzip 5: Die Verdichtung der Zeit. Hierhin gehört es, aus jedem Augenblick ein Puzzlestein der Ewigkeit zu machen und umgekehrt in jedem Augenblick das, was eigentlich zählt, zur Inkarnation kommen zu lassen.
Prinzip 6: Hören, was es braucht. Es ist das Hören der Resonanz, die zirkuliert. Darauf baut die Präzision aller Einflussnahme auf. Es geht darum, die Sprache der zweiten Erkenntnis selbst zu erkennen, sie explizit zu artikulieren und sie dem Anderen vertraut zu machen. Dazu gehört es, sich nicht täuschen zu lassen, weder vom Schein noch von den (eigenen) Erwartungen.
Prinzip 7: Das Spiel von Rücksicht und Konfrontation, von Ressourcieren und konfrontieren, ist sehr subtil. Dadurch lernen wir am meisten, falls wir die Alltagspraxis wirklich mit der Grossartigkeit unseres Geheimnisses zur Deckung bringen wollen. Die objektiven Rahmentatsachen wirken lassen, und dies verbinden mit einem unbedingten und steten ressourcieren des Betreuten.