W 1.5.1.
Den Augenblick pflücken oder die Gunst der Stunde nutzen
Der Geist weht, wo er will. Hier!

Die Aussage: “Lebe im Augenblick!”, wird häufig missverstanden. Als ob es darum ginge, den unmittelbaren Impulsen zu gehorchen und die eigenen aktuellen Bedürfnisse des Augenblicks zu befriedigen. “Hast Du Lust auf eine Glace - kauf Dir eine und geniesse. Magst Du eine Reise machen - geh und besorge Dir ein Ticket”. Diese Instant-Kultur ist eine Form von Egozentrierung und hat nichts mit dem vitalen Augenblick zu tun. Der vitale Augenblick allerdings sucht die hohe Intensität die im Jetzt schwingt, er erfasst, welche vielfältigen Ströme von Attraktivität sich Ihnen zeigen und entdeckt, wie vernetzt jeder Moment ist.
Das heisst, im kleinsten Augenblick können Sie das Grosssartige selbst erfassen. Wenn Sie das entdecken, dann entsteht in einem Augenblick die ganze Grösse der Welt, ausserhalb von Ihnen - innerhalb - und in der Welt, die aus der Weite kommt.