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Kapital I: Das Kapital als Macht der Transformation

Kapital und die Akkumulation von Besitz ist ein Weltprinzip. Dabei ist Kapital verstanden als ökonomisches Kapital (Geld, Besitz, Wissen; Methoden), soziales Kapital (Beziehungen), kulturelles Kapital (Titel, Ruf) und symbolisches Kapital (Wahrnehmungen, kultische Symbole).
Es gibt eigentlich keine Werte, es gibt nur Kapital. Es wartet darauf, investiert zu werden und anderes hervorzubringen. Die Logik des Kapitals hat die Kraft, die eigenen Grenzen nicht mehr als Grenzen, sondern als Investitionsmöglichkeit zu sehen. Der grösste Kapitalist ist der Künstler, der sozusagen aus Nichts ein Kunstwerk schafft.