E 7.3
Macht III: Transformation der Gewalt in Ökonomie und Leben (Fest)

Wir alle kennen Gewalt. Wo das EGO spricht, herrscht Gewalt. Wo die Faust zuschlägt, regiert Gewalt. Wo Unterstützung fehlt, ist Gewalt. Auch die Demokratie braucht Gewalt, um sich zu verwirklichen (Legislative, Exekutive, Judikative).Wie kann denn eine Welt funktionieren ohne Gewalt? Gewalt ist eine Form von vitaler Energie. Wie also gelingt es, die Intensität und das Quantum dieser Energie zu nutzen und dabei Härte und Zerstörungskraft effizient in blühende Lebenskraft zu verwandeln?
Ökonomie heisst, die eigenen Interessen mit jenen der Anderen austarieren. Die Strategien der Gewalt und Härte anwenden bedeutet, seine Interessen rücksichtslos, egozentrisch oder aus Unbeholfenheit durchzusetzen. Die direkte Alternative zu den Strategien der Gewalt sind die Versprechen der Lebendigkeit, d.i. der Festlichkeit. Es gibt neben der Praxis der Ökonomie, den Strategien der Gewalt und den Versprechen der Festlichkeit noch einen vierten Bereich, der auf der gleichen Ebene anzusiedeln ist: Dieser vierte Bereich betrifft die Hingabe der Initiation. Wir behandeln die initiatische Transformation (Geburt, Sterben, Hingerissenheit, Erleuchtung) im Themenbereich des Non-Ich und der Transformation des Ich zum Mir.
Wir analysieren, die Praktiken, Strategien, Versprechen und Transformationen. Konkret betrifft dies z.B. den Weg von der Wut zur Transparenz, vom Ärger zur Echtheit, von der Zufriedenheit zur Grosszügigkeit. Sehr nützlich ist es auch, von der Aggression zur Einladung zu gelangen. Das geschieht, indem die Form der Aggression weg gelassen wird, aber die Energie, welche darin steckt, genutzt wird, um sich selbst zu wecken.