W 5.3.1.
Mit dem Ohr des Zuhörenden sprechen
Reden durch Zuhören - ein produktives Paradox.

Hier geht es um die Kunst mit dem Ohr des Andern zu hören. Wer erzieht, hört nicht zu, sondern will, das ihm zugehört wird. Wer wirklich zuhört, kann nicht mehr er-ziehen und nicht mehr ver-stossen. Denn wer die Anliegen des Lebens hört, verbreitet Anziehung. Wer belehrt, hat vielleicht recht, doch er verliert die Zuneigung des Zuhörenden. Aktiv Zuhören meint "mit dem Ohr des Zuhörenden" sprechen.
Hier geht es um die Kunst mit dem Ohr des Andern zu hören. Wer erzieht, hört nicht zu, sondern will, das ihm zugehört wird. Wer wirklich zuhört, kann nicht mehr er-ziehen und nicht mehr ver-stossen. Denn wer die Anliegen des Lebens hört, verbreitet Anziehung.
Sie lernen die Senderorientierung von der Empfängerorientierung zu unterschieden und analysieren die beiden Kommunikationsformen mit Hilfe der folgenden Frage: Welcher vitale Zug entsteht im Kreislauf der jeweiligen Kommunikation?
Es geht darum, nicht mehr mit der eigenen Absicht und dem eigenen Zeigefinger zu reden, sondern mit dem Ohr des Zuhörenden, da dieses sehr weiss, ob das, was es erhält, günstig oder ungünstig ist. <Damit aktives Zuhören gelingt, muss die elementare Basis der zwei Urantworten erfüllt sein (siehe Werkzeug W 11.2.2).