E 7.6
Navigation II: Die Anstiftung - ohne in Fallen zu tappen

Das Leben lebt von selbst. Das Ich hat nicht die Aufgabe, das Leben zu leben, sondern der Anstifter zu sein, damit Leben, Kreativität und Bewusstheit entstehen können. Was der Rädelsführer für die Bande ist, das ist neugieriges Wecken für die Kreativität und den Schwung des Lebens. Auch die Wirkung des "geistigen Vaters" ist eine Form der Anstiftung. Denn wer eine neue Idee in die Welt setzt, hat oft mehr Wirkung, als ein grosser Protestzug. Im medialen Bereich nutzt die Werbung diese Erkenntnisse, indem sie das Verhalten der Menschen mit Bildern steuert (missbraucht).
Auch Vorbild-Sein ist eine Anstiftung, die durch die Person und ihren Charakter geschieht. Neuste Forschungen besagen sogar, dass Spiegelneuronen im Hirn bewirken, dass mein Hirn fähig ist eine Bewegung, die ich beobachte, sofort nachzuahmen ohne dass ich diese Bewegung vorher physisch bereits ausgeführt habe. Ein mächtiger, doch meist unbewusster, Anstifter ist der Zeitgeist. Was heute als in gilt, hat große Chancen umgesetzt zu werden - unabhängig davon, ob es nützlich oder zweckmässig ist. Übrigens ist ein liebevolles Lächeln ein höchst effizienter Anstifter, weil es zu beinahe allem (ver-) führen kann.
Das Seminar gibt Einblick in Theorie und Praxis der guten und der schlechten Anstiftung. Sie lernen die Anstiftung kennen - vorderlistig, effizient und transparent.