W 4.2.1.
Non-Tun trainieren. Die Tat als Zwischenraum. Die Kunst der Geduld

Dieser Tag dient der Maximierung des Minimums. Was immer wir an diesem Tag tun und sagen, werden wir mit minimalstem Aufwand und in kleinstmöglicher Dosis sagen und umsetzen.
Sie erfahren, dass weniger Gesten oft grössere Wirkung haben und erkennen, wie die Pausen zwischen Worten, den Worten doppelte Intensität vermitteln. Konsequent Pausen machen, verändert auch das Denken selbst. Dieses Aufhören des Denkens, auch in der Meditation angewandt, lässt sich auch in die konkreten Alltagsgestaltung einbauen. Die Kunst im Alltag besteht darin, den Zwischentönen und Pausen mehr Gewicht zu geben, Handeln und Reden zu reduzieren und so eine grössere Wirkung herzustellen.
Ein Tag zum Lob der Verdichtung, die eine Form des Non-Tuns ist.