E 2.6
Sinn & Denken I: Sinn belebt und heilt, Unsinn macht krank (Frankl)

Der Sinn unterscheidet sich vom Zweck und vom Nutzen indem er über die unmittelbaren Vorteile hinaus geht. Den Sinn kann man nicht machen und nicht wollen sondern nur wecken und verwirklichen. Sobald wir ihn wirklich suchen, beginnt er sich zu zeigen. Sobald wir wissen, dass wir ihn nicht haben können, wird er uns über lange Zeiten begleiten. Eine meditative Versenkung kann viel Sinn enthalten. Jemandem zu helfen kann voll Sinn sein und lebenslange Befriedigung geben. Richtig denken gehört zum Sinn. Aber eine Mutter, die ihr Kind hält, braucht über den Sinn nicht nachzudenken, sie hält ihn in den Armen.
Sie erfahren viel über die unerhörte Reichhaltigkeit des Sinngefüges und sehen die Unterschiede zu Erfolg und Ziel.