W 4.9.1.
Tropik ist "die andere Praxis". Handeln und Reden im Modus des Non-Tun

Der elementaren Welt der Energielinien entspricht das System der Tropik. Das zweite Erkenntnissystem, die Erkenntnis durch Resonanz, hat als Anwendungspartner die Einflussnahme durch tropische Selbstverständlichkeit.
Tropik bedeutet Einfluss nehmen sodass nicht etwas gemacht wird wie schlagen, befehlen, belohnen, sondern dass durch subtilen Einfluss im Anderen das geweckt wird, das erwünscht ist. Beispiel einer Tropik ist das Lächeln, das einfach gewinnend ist. Oder die Ausstrahlung und das Charisma, das durch die blosse Präsenz Zuneigung weckt.
Tropik ist die Wende, die sich "wie von selbst" einstellt. Wende von der Distanz zur Zuneigung, Wende vom Desinteresse zum aufmerksamen Interesse, Wende von Ängstlichkeit in Zuversicht, ohne dass gute Ratschläge erteilt oder Belohnungen verteilt oder Profite in Aussicht gestellt werden. Wir kennen solche eher negativen Wendungen aus dem, was man "Stimmungsschwankungen" nennt. Eine halbpositive tropische Wende entsteht z.B. dann, wenn der Wein die Zunge lockert, und das Herz sozusagen "von selbst" auf die Zunge kommt. Das moderne verbreitete Phänomen der Drogen beruht unbewusst auf der Sehnsucht nach solchen Wendezustände des Bewusstseins, allerdings mit Mitteln, die abhängig und süchtig machen und deshalb keine wende zu mehr Lebendigkeit bringen.
Der tropische Einfluss ereignet sich nicht durch Machen, sondern durch Wecken. Die Formen der Einflussnahme sind keine Auseinandersetzung weder zum Krieg noch zum Frieden, sondern Schaffung von Attraktivität, indem der Beeinflusste in einen Raum von Attraktivität hinein gestellt wird. Dadurch fühlt sich die Vitalität, die ja durch die Energielinien in jedem Menschen zirkuliert, angezogen und sie wendet das Leuchten ihrer Energielinien dem zu, der Attraktivität zugängig macht.
Sie erfahren, wie der Unterschied erlebt wird von Veränderung und Wandel.

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