W 3.2.1.
Widerstand nicht als Verweigerung, sondern als Angebot sehen

Die Ressourcive Pädagogik stört sich nicht an den Widerständen und Verweigerungen, sondern sieht das grundlegende Anliegen, welches in jedem Widerstand und in jeder Verweigerung steckt.
Dabei geht es darum, sich von der Form (Härte, Opposition) der Verweigerung nicht beeindrucken zu lassen, sondern die Energie, die im inneren Kern der Verweigerung steckt, aufzunehmen, und auch die Verweigerung ernst zu nehmen als das, was sie wirklich ist, nämlich ein Symptom und Hilferuf und keine Tatsache. Weil die Flow-Kommunikation diesen Ruf versteht, gelingt es ihr, den Ruf zu durchschauen und hinter dem Ruf den guten Grund für die Verweigerung zu erkennen, um dann ein Angebot zu machen, welches bewirkt, dass die Verweigerung dem Engagement weicht.