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Auf der Basis des vitalen Flow kommunizieren zu können, bewirkt Erstaunliches, sei es in der Erziehung, in der Arbeitswelt, in der Therapie oder in Beziehungen. Ist die Vitalität mit im Spiel, ist es leichter, sich Gehör zu verschaffen, den gegenseitigen Austausch fruchtbarer zu gestalten und mehr Achtsamkeit in Gang zu setzen.

Wir stellen Ihnen die Flow-Akademie, die Flow-Perspektive und einige der Flow-Werkzeuge vor. Gewinnen Sie einen Eindruck von der Besonderheit der Flow-Kommunikation und den Möglichkeiten, sie zu erlernen. Der Abend gibt einen Einblick in folgende Bereiche:

Das Wesen des Flow ist verborgen. Am meisten manifestiert es sich in den Vorsilben, im "Zu" (wie in: "er ist bereit zu gehen" oder "sie ist drauf und dran zu weinen" )und in den Verben.
Dazu gehören Verben wie: Lassen, Ressourcieren, Geben und sein Kreislauf, Gewähren (Raum, Leere,…), Schlichten, Warten, Evozieren (Evokation), (Etwas) sagen, nicht reden, Infintive nutzen (zu… oder per Infinitiv vorgehen), Zum Artikulieren bewegen, Vorsilbig wirken (er-, ent-, zer-, zu-, ver-)

Diese Elemente sind nicht einfach Teile einer vorhandenen Kommunikation, sondern sie inkarnieren Absichten, Worte und Willen und machen, dass die Inhalte der Kommunikation nicht abstrakt bleiben, sondern eine erfahrbare, wirkliche Form erhalten.
Elemente sind: Lebendigkeit; vivativer Raum; Förderlichkeit; Favorit; mehr…; Zusammengehören; Sehnsucht; Vertrautheit, Urvertrauen, trauen; Allverfügbarkeit; Kreislauf, Radiallauf; Konsonanz als Ergänzung zu Kompetenz; Resonanz als Ergänzung zu Reaktion; Attraktivität; Fliesswerk-Eigenheiten; Schlaufenparxis

Das Seminar gibt Kurzdarstellungen der wichtigsten Faktoren und Begriffe, die zur Flow-Kommunikation gehören. Dies erlaubt ein präzises Eintauchen in die Vielfalt der Kategorien, Elemente und Verwandtschaften von Bekanntem mit Unbekanntem der eigenen Erfahrungen. Das Seminar wird interaktiv gestaltet. Die Teilnehmenden stellen Fragen und geben Antworten, stets im Versuch dem Geheimnis des geheimen Namens und des verborgenen Flow auf die Spur zu kommen.

Sanftheit und Härte, Eindeutigkeit und Mannigfaltigkeit stehen in stetem Streit miteinander. Sie kämpfen um ihren Platz, weil sie ständig von ihrem Gegenpol bedroht sind. Interessant ist vor allem der Übergang von Gewalt zu Gewaltlosigkeit und weiter zur künftig unentbehrlichen Form der Flow-Fülle. "Flow-voll statt bloss gewaltlos" ist die Devise. Es braucht die Dynamik der erfüllenden und günstigen Knappheit, statt "nur" den zufriedenen Friede.

In diesem Seminar werden Text von Drittautoren gelesen zu zentralen Themen der Flow-Kommunikation und der ressourciven Philosophie. Interessant ist es, wie das Anliegen des Flow eine dreitausendjährige Tradition aufweist. Erstaunlich ist es deshalb, dass die explizite Artikulation der Flow-Kommunikation erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann.

Die Geschichtsschreibung hat immer die Geschichte der Kriege, Eroberungen und Siege geschrieben. Was ist an der Gewalt so faszinierend? Es ist DIE Form vitaler Energie, der sich die allermeisten Menschen beugen und sie als ordnende Instanz anerkennen. Die Anerkennung der Legitimation geschieht widerwillig, aber sie ist hochwirksam. Wer siegt, hat recht. Wer über Andere herrschen kann, gilt als Referenzpunkt. Alle monotheistischen Religionen sind fasziniert von der Gewalt der Allmächtigkeit.

Der Kurs zeigt die Parallelen auf zwischen der Wirkung der Quanten, dem meditativen Nirwana und dem Flow. Die Welt ist nur scheinbar fest. Leben ist ständiges Pulsieren - sozusagen eine endlose Folge von Quantensprüngen des Flow. Wer sich diesem Zufluss des Flow öffnet, dem setzt die Welt keine Grenzen. Symbol dafür ist der Herzschlag.

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