***+

Das Seminar gibt eine Einführung in das Prinzip von Ressource, Ursprünglichkeit, Authentizität und in die Dynamik von Vitalität.
Sie lernen die existentialen Ressourcen, die sogenannte Exsourcen, kennen. Existentiale Ressourcen versiegen nie und brauchen nicht „bezahlt" zu werden, weder durch Geld, noch durch Mühe oder Ängste.

Strategien sind das, was wir von Geburt auf mitbekommen. Das müssen wir nicht lernen. Wie wir auch nicht lernen müssen, Lebenslust zu haben. Wir haben nach der Geburt wenig Kraft, wenig Kenntnisse und können uns physisch noch kaum im Raum bewegen. Aber wir können schlauer Weise auf uns aufmerksam machen. Die Kunst der Strategien besitzen wir schon. Strategien folgen heisst: Taktiken innerhalb eines Gesamtplanes einsetzen und trotz aller Schwierigkeiten einen Weg finden zum grossen Ganzen. Die Strategie aller Strategien ist die Vorderlist.

Wir Menschen sind Menschen, weil wir mit andern Menschen im Austausch stehen. Leider sind die Austauschprozesse oft Räubereien. Wer selber bestohlen wird, bestiehlt andere und sich selbst. Eine "liebevolle" Mutter, die auf jedes Verlangen ihres Kindes eingeht, praktiziert das Beraubtwerden-Spiel, zum langfristigen Schaden von Mutter und Kind. So zieht man Egoisten heran. Auch der umgekehrte Fall findet statt. Wer ständig verzichtet und sich zurückzieht, beraubt die Andern der Chance grosszügig zu sein.

Traditionelle Kritik fokussiert auf den Fehler. Der Fehler wird das Thema. Das bedeutet, Kritik ist immer negativ gefärbt. Auf allen Ebenen, bei Andern und bei sich selbst. Deshalb lieben wir es nicht, Kritik anzubringen. Die neue Deutung der Kritik heisst nicht mehr, Fehler zu kritisieren, sondern das Potential der Innovation in den Fehl-Ereignissen zu sehen.

Auf die Frage, wie er sein Ziel denn erreiche, sagte im Film "der Pate", einer der Mafiosi: "Ich werde ein Angebot machen, das sie nicht ablehnen können". Gemeint ist, dass dahinter eine Drohung steckt, die so stark ist, dass ein Ablehnung der Bitte gar nicht möglich ist. In der Navigation ist es möglich, Einladungen zu senden, die so viel Attraktivität ausstrahlen, dass der Empfänger gar nicht mehr ablehnen will, sondern sogar alle Lust hat, sie anzunehmen.

Unser Leben setzt uns Grenzen. Warum müssen wir uns zusätzlich Grenzen setzen? Grenze bedeutet: Bis hier und nicht weiter. Das Leben sagt: "Es geht immer weiter." Ist nun das Leben wichtiger oder sind es die Grenzen? Was macht die Grenze mit mir? Grenze nimmt Freiheit, Grenze macht klein. Grenze zeigt, was ich nicht bin und nicht kann.
Was kann ich mit der Grenze machen (Wenn sie mir gesetzt wird, wenn andere sie mir aufdrängen, wenn ich sie an mir erfahre)?
- Ich kann sie bekämpfen;
- Ich kann sie leugnen;

Seiten